Männerchor / Chorgemeinschaft
In Freud’ und Leid zum Lied bereit
Unser ältester Chor ist der Männerchor. In der Hauptsache identifizieren die Pfeddersheimer mit diesem den GV 1845.
Die Chorgemeinschaft der Männerchöre
des GV 1845 und des MGV 1876
Dass sich die Männerchöre der 45er und der 76er zusammenschließen würden hätten viele Pfeddersheimer nie gedacht. Aber die Vorstände der beiden Traditionsvereine machten 2013 aus der Not eine Tugend. Beim Pfeddersheimer Markt 2013 konnte zum ersten Mal als Chorgemeinschaft gesungen werden.
Die Vorsitzenden Willi Mauerer und Stefan Gehring hatten zusammen mit den Sängern den notwendigen Schritt hin zur Gemeinschaft geschaffen.
Beide Männerchöre hatten zuletzt nur noch bedingt die vierstimmigen Lieder singen können, da insbesondere bei den Tenören immer wieder unstopfbare Lücken auftraten. Mit mehr als 30 Sängern war dies jetzt kein Problem mehr.
Auf Chorleiter Christian Bitsch wartete dabei die Aufgabe der Chorgemeinschaft ein eigenes Gesicht zu geben. Kein leichtes Unterfangen bei 170 und 139 Jahren Tradition.
Ein spannendes und erfolgreiches Projekt
Einig waren sich die Vorstände und die Sänger darüber, dass populäreres Liedgut erforderlich sein würde, um die Chance zu haben, neue Sänger zu finden und auf Dauer zu bestehen. Schlager und Musical waren deshalb auch die Bereiche, in denen die Chorgemeinschaft sich umschaute, um bei den Auftritten ihr Publikum zu begeistern. Weil es das ist, was sich die Männer im Chor wünschten, begeistertes Publikum, und wozu sie auch in der Zeit seit dem Zusammenschluss immer wieder in der Lage waren.
Die Auftritte als Gemeinschaft waren schöne Erfolge und machten Lust zum Singen im Männerchor.
Nicht nur das gemeinsame Singen machte Spaß, auch gemeinsame Erlebnisse und eine freundschaftliche Verbundenheit gehören weiterhin dazu und sind es wert Teil dieser Gemeinschaft zu bleiben. Die Sänger sind Teil der beiden kulturschaffenden Pfeddersheimer Vereine und bringen sich in die Gemeinschaft ein. Natürlich musste vieles erst zusammenwachsen, was 139 Jahre getrennt war. Aber der gute Wille dazu war da und das war schon die Hälfte des Weges.
Alles geht einmal zu Ende
Ihre letzte Bühne ist der nur spärlich beleuchtete Altarraum in der gut gefüllten Evangelischen Kirche Pfeddersheim. Eine spürbare Schwere liegt in der Luft, eine Mischung aus feierlicher Melancholie und dem unausweichlichen Abschied. Das verwundert nur wenig, steht der gesamte Tag doch im Zeichen des Lebewohls. …
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